Sellerie

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Sellerie gehört wie Möhren und Pastinaken zu der großen Familie der Doldenblütler. Schon 1.000 v. Chr. wurde Sellerie als Heil- und Grabbeigabe verwendet. Die zweijährige Pflanze ist nicht frostfest. Im Folgenden wird zwischen Knollen-, Stauden-, und Schnittsellerie unterschieden :

 

Sortenbeschreibung

 

>> Knollensellerie <<

Botanisch gesehen handelt es sich nicht wie oft angenommen um eine Knolle, sondern um eine Sprossrübe. Die weißliche oder hell- bis dunkelbraune Sprossrübe hat eine rundliche Form und weißes bis elfenbeinfarbenes Fleisch mit einer schwammigen Konsistenz. Das Knollgewicht liegt zwischen 200g und über 2kg.

 

>> Staudensellerie <<

Anstatt einer Knolle bildet der Staudensellerie einen bis zu 70 cm hohen Spross aus. Dieser besitzt breite, stark fleischige, aufrecht stehende Blattstiele aus. Dabei kann das Stückgewicht bis zu 1.000 g betragen.

 

>> Schnittsellerie <<

Der Schnittsellerie besitzt weder eine Knolle, noch fleischige Blattstiele. Stattdessen besitzt er Blätter, die denen glatter Petersilie ähneln und feiner als die von Stauden- und Knollensellerie sind. Des Weiteren sind sie dunkelgrün gefärbt.

 

Geschmack

Gemein haben alle drei Sorten den unverwechselbaren aromatisch-würzigen, leicht süßlichen Selleriegeschmack. Das Aroma vom Schnittsellerie ist am intensivsten, gefolgt vom Knollensellerie und zu guter Letzt der des Staudenselleries. Je höher der Gehalt an ätherischen Ölen, desto intensiver ist der Geschmack.

 

Lieferländer

Knollensellerie wird vor allem in Mittel- und Osteuropa, Staudensellerie in den USA, Asien, Süd- und Westeuropa sowie Großbritannien und Schnittsellerie im Mittelmeerraum und Asien angebaut.

 

Lagerung

In ein feuchtes Küchentuch eingewickelt und im Gemüsefach platziert, bleibt Sellerie bis zu 2 Wochen knackig. 

 

Inhaltsstoffe

Das kalorienarme Gemüse hat erwähnenswerte Gehalte an Ballaststoffen, Mineralstoffen, besonders Natrium, Kalium, Calcium und Phosphor, Spurenelemente, Vitamin B,E und K, sowie ß-Carotin. Ätherische Öle wie Monoterpenkohlenwasserstoffe bestimmen das Aroma der Selleriearten.

 

Besondere Info

> Verwendung

   Rohkostsalate, Suppen, Eintöpfe, vegane Schnitzel, Soßen, Schmorgemüse, Partygemüse

> Selleriesamen werden zu Sellerieöl verarbeitet

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Ansprechpartner

Renate Boothe

Yvonne Zaiss

Angelika Nitsche

Helena Müller

Michaela Müller

Ingmar Schreiber

Bernd Wemlinger